Norwegische Fregatte kollidiert mit Tanker

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Ein Schlepper halte das Kriegsschiff am Platz, berichtete die norwegische Feuerwehr. Vor der Westküste bei Bergen stößt die Fregatte mit einem Tankschiff zusammen. Der 23 Mann starken Besatzung des Tankschiffes sei nichts passiert. Die Bergung erweist sich als schwierig.

Eine norwegische Fregatte ist auf der Rückfahrt vom NATO-Manöver "Trident Juncture" mit einem Öltankschiff kollidiert. Die Fregatte "KNM Helge Ingstad" hatte Schlagseite und drohte nach Einschätzung der Feuerwehr zu sinken.

Bei dem Unglück wurden sieben Menschen leicht verletzt.

Die "Helge Ingstad" und das Tankschiff "Sola TS" waren gegen 4 Uhr vor einem Ölterminal in der norwegischen Gemeinde Øygarden in Hordaland zusammengestossen. Warum, ist noch unklar. Im Rumpf des 134 Meter langen Kriegsschiffs klaffe ein Loch, durch das mehr Wasser eindringe, als herausgepumpt werden könnte, sagte ein Sprecher des norwegischen Rettungszentrums der Nachrichtenagentur NTB. Das mit Rohöl beladene Tankschiff wurde nur leicht beschädigt. Die Mannschaft blieb unverletzt. Sie trägt einen Hubschrauber und ist unter anderem mit Torpedos und mit Raketen zur Schiffs- und Flugabwehr ausgerüstet. Während der Nato-Übung wurde sie bei der Jagd von U-Booten eingesetzt. Die Küstenwache meldete, dass Helikoptertreibstoff, den die Fregatte gebunkert hatte, ausgelaufen sei.

Nach der Kollision waren zunächst rund zehn Mann an Bord der Fregatte geblieben, um sie unter Kontrolle zu halten. Sie steuerten das Schiff nah ans Ufer, um ein zu tiefes Absinken zu verhindern. Weil zu viel Wasser eindrang, mussten auch sie von Bord gehen. Man wolle versuchen, das havariert Schiff in den Marinestützpunkt Haakonsvern unweit der Unglücksstelle zu schleppen, teilte das Militär mit.

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