Sechs Festnahmen: Mögliche Gewalttat gegen Frankreichs Präsident Macron vereitelt

Einstellen Kommentar Drucken

Erst am vergangenen Wochenende warnt Emmanuel Macron vor rechtsextremen Bewegungen in Europa.

Die Verdächtigen sollen eine Gewalttat gegen den französischen Präsidenten geplant haben. Die Sicherheitsbehörden nehmen mehrere Verdächtige fest.

Die Pläne sollen zwar vage, aber sehr gewalttätig gewesen sein: Französische Anti-Terror-Ermittler haben sechs Personen festgenommen, die möglicherweise ein Attentat auf Präsident Macron planten.

Die Pariser Staatsanwaltschaft hat demnach Anti-Terrorermittlungen eingeleitet. Ihnen wird die Bildung einer "kriminellen terroristischen Vereinigung" vorgeworfen.

Es ist noch unklar, was genau die Verdächtigen planten.

Es handle sich um Personen aus der rechtsextremem Szene, hieß es am Dienstag von Seiten der Ermittler in Paris.

Die Verdächtigen wurden nach Informationen aus den Ermittlerkreisen in drei Regionen Frankreichs festgenommen: in Isère südöstlich von Lyon, in Moselle an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg sowie in Ille-et-Vilaine nordwestlich von Rennes. Die Selbstzufriedenheit in den 1930er Jahren habe den Weg freigemacht für Adolf Hitler in Deutschland und Benito Mussolini in Italien, so der Präsident.

Seit 2017 sind die französischen Behörden zwei Mal gegen Rechtsextreme vorgegangen: Im Oktober 2017 wurden zehn Verdächtige wegen mutmasslicher Anschlagspläne gegen Politiker, Flüchtlinge und Moscheen festgenommen. Als mögliche Zielpersonen wurden der damalige Regierungssprecher und heutige Innenminister Christophe Castaner und Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon genannt.

Comments