Schwuler DSDS-Dritter Manuel Hoffmann muss ins Gefängnis

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Durch DSDS wurde Manuell Hoffmann bekannt - im Jahr 2010 belegte er in der Castingshow den dritten Platz.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Hoffmann den Geschädigten, seinen Mitbewohner Peter W., unter einem Vorwand in sein Schlafzimmer geführt und dort mit einem 641 Gramm wiegenden Pokal mit Steinsockel auf ihn eingeschlagen hat. Der 30-Jährige überlebte knapp, erlitt jedoch einen Schädelbruch. Da Sex so wichtig für mich sei, könne er es mir auch oral machen. "Ich habe abgelehnt", erklärte sein Mitbewohner. Der Sänger saß seitdem in der U-Haft. "Ich dachte, er ist der beste Mensch auf Erden, das kann nicht sein". Er hat weiter geschlagen, weiter geschlagen. Eine Revision wurde abgelehnt.

Im November 2017 stand Manuel Hoffmann erstmals wegen versuchten Mordes vor Gericht. (...) Dann habe ich gesehen, dass es der Pokal war, mit dem er auf mich einschlug, der dann auch irgendwann zerbrach. Wie die "Wetzlarer Neue Zeitung" berichtete, orientierte sich das Gericht an den Forderungen der Staatsanwaltschaft, obwohl Hoffmanns Verteidiger auf Freispruch plädierte. "Das Blut hat gespritzt, überallhin". "Die Überprüfung des Falls hat keine rechtlichen Fehler ergeben".

Nach elf Monaten Untersuchungshaft und vier Monaten Prozess wurde im März das Urteil gesprochen: Manuel Hoffmann muss neun Jahre ins Gefängnis.

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