Midterms 2018: US-Demokraten gewinnen Mehrheit im Repräsentantenhaus - Republikaner verteidigen Senat

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Denkbar sind mehrere Szenarien. Wir erklären, was Sie zu den Midterms wissen müssen. Senatoren werden für sechs Jahre bestimmt. Auch auf regionaler Ebene gibt es Wahlen.

Im Repräsentantenhaus sieht es dagegen viel besser für die Demokraten aus: Sie gewinnen laut CNN bis zu 35 Sitze hinzu. Alle zwei Jahre wird rund ein Drittel der Plätze neu besetzt.

Ein weiterer wichtiger Ausschuss ist der Geheimdienstausschuss.

Die 435 Sitze des Repräsentantenhauses werden jeweils abhängig von der Bevölkerungszahl vergeben. Untersuchungsausschüsse, die sich unter anderem Trumps Verquickung von Amts- und Privatgeschäften annehmen werden, sind ebenfalls wahrscheinlich. Die Republikaner halten zurzeit eine Mehrheit von 17 Abgeordneten. Dafür müssten die Demokraten 23 Sitze zulegen.

Auch der Haushalt ist vom Repräsentantenhaus zu verabschieden, sonst bekommt die Regierung kein Geld.

Wie ist die derzeitige Lage?

Zu den prominenteren Opfern bei den Demokraten gehörte die Senatorin Heidi Heitkamp in North Dakota.

Das nun mehrheitlich in der Hand der Demokraten liegende Repräsentantenhaus ist im US-amerikanischen Politsystem maßgeblich an der Gesetzgebung beteiligt und hat zudem einige Kontrollfunktionen gegenüber dem Präsidenten. Einer davon wird von den Demokraten gehalten, die restlichen 29 entfallen derzeit auf Abgeordnete der Republikaner. Da ist auf der einen Seite der - erwartete - Erfolg der Demokraten im Repräsentantenhaus. Wenn das Ergebnis beim Senat knapp ausfällt, könnte sich alles verzögern. Bei vielen der "Primaries" genannten Vorwahlen zu den Midterms setzten sich innerhalb der Republikaner die Bewerber durch, die von Präsident Trump favorisiert wurden.

Doch zuletzt legten Trumps Republikaner wieder zu, eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus scheint keinesfalls mehr sicher. Ermittlungen könnten im Februar beginnen. Der US-Kongress besteht aus zwei Kammern: dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Im Senat hingegen verteidigten die Republikaner ihre Vormachtstellung - bauen diese sogar noch aus. Aber das bedeutet nicht, dass der Präsident am Ende ist.

Muss vor allem im Abgeordnetenhaus einen Dämpfer hinnehmen: US-Präsident Donald Trump.

Welchen Einfluss hat die Wahlbeteiligung? In diesem Jahr rechnen Beobachter mit einem höheren Wert bei den Abstimmungen zu den Zwischenwahlen. Ihren Wahlkreis in New York gewann sie mit einem Stimmanteil von 78,5 Prozent.

Ein Wähler gibt in Aspen, Colorado seine Stimme ab (Symbolbild). Wirklich belastbare Ergebnisse werden in Deutschland wegen des Zeitunterschieds allerdings erst am frühen Mittwochmorgen vorliegen. Die letzten Wahllokale auf Hawaii schließen erst um 6.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am Mittwoch.

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