FC Bayern:Kovac warnt Bayern-Maulwürfe mit Verweis auf "Cäsar und Troja"

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"Wir schaffen es momentan nicht, unsere Idee im Spiel länger als eine halbe Stunde umzusetzen", sagte Kovac. Gut auch, dass der Korsarenbart offenbar aus freien Stücken abgenommen wurde und keinesfalls aufgrund irgendeines Instagram-Posts irgendeiner Spielerfrau.

Die Auftritte seines FC Bayern waren zuletzt dürftig.

Okay, Niko Kovac ist also recht optimistisch da rumgesessen am Dienstag, mit seinem Beste- Laune-Gesicht.

Auch die Spieler sind heiß, heute gegen Athen endlich sportlich zu überzeugen.

Nationalspieler Joshua Kimmich versicherte derweil, die Mannschaft stehe "absolut" hinter Kovac.

Die Bayern spielen am Mittwoch also gegen Athen und am Samstag bei Borussia Dortmund, wo im Falle einer Niederlage ein Sieben-Punkte-Rückstand droht.

Was überrascht: Nach den zahlreichen Attacken der vergangenen Wochen und Monate, abgefeuert aus der Phalanx der Expertenriege, melden sich nun mehrere Ex-Profis der Bayern mit versöhnlichen Tönen in Richtung Niko Kovac zu Wort. Gut, die Bayern haben diese legendäre Auf-die-Fressekonferenz veranstaltet, zu der sie alle Reporter eingeladen haben, obwohl sie eigentlich nur dem Springer-Verlag den Kampf ansagen wollten. Dass immer wieder Interna nach außen getragen würden, sei "nicht förderlich, sowas darf es nicht geben", betonte Kovac. Ob das auch öffentlich "gemacht werden soll oder muss", ergänzte der Trainer, darüber könne man diskutieren - ein schüchterner Nachsatz, der darauf schließen lässt, dass Kovac sich gegen öffentlichen Rückhalt nicht sehr wehren würde. "In der Geschichte gibt es genug Beispiele, ob das Troja war oder ob das Cäsar war", führte Kovac im Rückblick auf die Antike aus. "Wir müssen zusammenhalten, vom Zeugwart bis zum Trainer".

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