"Rechtsmittel eingelegt": Opel wehrt sich vor Gericht gegen Diesel-Rückruf

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Das zuständige Verwaltungsgericht Schleswig erklärte, es müsse nun prüfen, ob die behördliche Rückrufanordnung rechtlich einwandfrei sei.

Damit will Opel zunächst verhindern, dass der Mitte Oktober vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeordnete Rückruf sofort vollzogen werden muss.

Auf Nachfrage bestätigt der Autohersteller, er habe Rechtsmittel gegen die Entscheidung des KBA eingelegt. Die Verkehrsbehörden hatten Opel vorgeworfen, in Dieselmodellen der Baujahre 2013 bis 2016 unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut zu haben.

Opel bestreitet die Vorwürfe. Alle Fahrzeuge erfüllten die geltenden Vorschriften. Die betroffenen Autos erhalten bereits seit Anfang 2017 ein Software-Update.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 02. November 2018 um 19:15 Uhr in den Nachrichten.

Laut "Spiegel Online" setzt Opel zudem auf eine freiwillige Service-Aktion, um dem Rückruf zu entkommen.

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