Riesiger Finnwal an belgischer Küste gestrandet

Einstellen Kommentar Drucken

Ein Walkadaver an der belgischen Nordseeküste lockte Schaulustige, und Wissenschaftler an den Strand in der Nähe des Ortes De Haan. Der tote Meeressäuger sei am Donnerstagmorgen am Strand der kleinen Gemeinde De Haan im Norden Belgiens angeschwemmt worden, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Eine Wal-Strandung in dieser Region ist nach Angaben des Königlichen Instituts für Naturwissenschaften in Belgien ein sehr seltenes Ereignis. Laut Medien wurde ein Finnwal zuletzt vor 21 Jahren an der Küste angeschwemmt.

2013 war ein ähnlich großer Finnwal an der französischen Atlantikküste gestrandet. Woran er starb, war zunächst noch unklar. Im Nachhinein wollen die Spezialisten den Kadaver untersuchen, um mehr über die Spezies zu erfahren, aber auch die Todesursache zu klären. Finnwale sind die zweitgrößte Walart nach den Blauwalen, und sind geschützt. Das Tier trieb angesichts seines Verwesungszustands wahrscheinlich bereits mehrere Tage tot im Meer, wie der Nationalpark Wattenmeer am mitteilte.

Comments