Infektionsquelle entdeckt: Erdbeeren aus Polen mit Hepatitis-A-Viren belastet

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In Europa sind Fälle von mit Hepatitis-A-Viren verseuchten Erdbeeren aufgetreten.

In Österreich und Schweden hat es in den vergangenen Monaten zahlreiche Hepatitis-A-Erkrankungen gegeben. Die Ursache dafür sind Tiefkühlerdbeeren aus Polen, in denen der Erregervirus nachgewiesen werden konnte. Ein Großhändler führte dann zum Ursprung der Ware nach Polen.

Bei einem Hepatitis-A-Ausbruch wurden in Österreich acht männliche und sechs weibliche Personen im Alter zwischen 5 und 70 Jahren infiziert.

Ein Großhändler aus Österreich vertrieb die Erdbeeren auch in andere Länder Europas.

Diese wurden unter anderem in Form von Erdbeersmoothies oder Desserts in Saftbars, in Altenheimen, in einem Hotel, in einem Restaurant und in einer Schule verzehrt. Von ihm wurden die Produkte an "13 weitere Großhändler, zwei Spitalsküchen in Österreich, zwei Großhändler in der Slowakei und einen Speiseeisproduzenten in Italien geliefert".

"Untersuchungen und Interviews mit Küchenpersonal ergaben, dass die Erdbeeren in keinem Fall vor dem Servieren ausreichend erhitzt worden waren". Auch in Österreich wurden Hepatitis-A-Erkrankungen mit Erdbeeren desselben Herstellers in Verbindung gebracht. In Erdbeeren aus Polen wurde jüngst der Erregervirus Hepatitis A entdeckt.Wie das österreichische Portal "krone.at" schreibt, kam es in Schweden und Österreich zuletzt zu einer Reihe von Hepatitis-A-Erkrankungen.

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hatte bei ihren Ermittlungen festgestellt, dass 12 Betroffene kurz zuvor Erdbeereis gegessen hatten.

Abnehmer der Großhändler wurden zudem aufgefordert, die Erdbeeren vor dem Verzehr zu erhitzen, damit die Keime absterben.

Das Hepatitis-A-Virus wird meist über kontaminiertes Wasser übertragen.

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