Höhle der Löwen: Umarmungsorgie und schwer beleidigte Investoren

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Eins ist sicher: Die heutige Folge der Erfolgs-Unterhaltungsshow "Die Höhle der Löwen" wird brisant!

Frank Thelen twitterte nach der Show: "Meiner Meinung nach haben Ralf und ich uns fair verhalten". Über die App lassen sich Verträge (etwa Zeitschriften-Abos, Fitnessstudio, Bahncard) kündigen oder verändern. Thelen, der die Erfindung eine "brillante Mechanik" nannte und der zum ersten Mal mit Dümmel kooperierte, nannte 35 Prozent für 500.000 Euro Anteile als Forderung für einen Deal mit den beiden Juroren. Private Daten würden demnach nur übertragen, wenn ein Nutzer auf ein Angebot auch eingehe und dem Ganzen auch zustimme.

Eine Million Euro Unterstützung und als Gegenleistung 15 Prozent Anteile am Unternehmen - so lautet das Geschäft, das Investor Carsten Maschmeyer mit den Unternehmensgründern Alexander und Benjamin Michel geschlossen hat.

Bei diesen Worten zogen sich Maschmeyer, Kofler und Wöhrl erneut zurück, um für die Gründer einen noch lukrativeren Deal zu schmieden: Carsten Maschmeyer schlug in der Dreier-Runde einen Deal von 600.000 Euro für 30 Prozent vor - doch plötzlich wurden die Überlegungen der Löwen von den Freudenschreien der Gründer und den anderen beiden Investoren unterbrochen: "We have a deal!", rief Thelen aufgeregt. Er habe keine Lust mit einem so großen Unternehmen über eine mögliche Richtung für die App diskutieren zu müssen. Der Deal steht, es ist der höchste Einzel-Deal in der Geschichte der Show.

"Ich möchte mit einem Diamanten die Beauty-Welt revolutionieren!", so die Beauty-Expertin Brigitte Steinmeyer (55).

"Höhle der Löwen": Produkte und Gründer in der 5. Die junge Frau konnte aber bestätigen, dass sie bei der Behandlung keinerlei Schmerzen hatte. Auch Carsten Maschmeyer möchte nicht investieren, weil Haunhorst bisher keinen Vertrieb für sein Möbelstück hat. Zwar wollte die Gründerin gerne zehn Prozent für 100.000 Euro abtreten, die Löwen bissen aber nicht an.

Jérôme Glozbach de Cabarrus und Tim Ley aus Köln sind mit einem neuartigen Verschlusssystem alles andere als auf den Hund gekommen. In störte das übliche Verschlusssystem der Hundeleinen mit Karabinerhaken und Ring, weil es sich nicht mit einer Hand öffnen und schließen lässt. Das entsprechende Patent für "Goleygo" sei bereits eingereicht, aber noch nicht erteilt. Dafür sei das System bereits vom TÜV zertifiziert.

Und das, bevor alle Investoren ein Angebot gemacht hatten. Alle Investoren scheinen interessiert zu sein an dem Produkt, Thelen und Dümmel sind am schnellsten. Die Gründer boten 25.01 Prozent für eine halbe Million Euro. " "Manchmal muss man im Leben Entscheidungen treffen", finden die beiden Gründer und sind "sehr zufrieden" mit dem Deal". Denn: Es kommt es zu einem hitzigen Streit zwischen den Investoren. Dem konnte Wöhrl nur beipflichten. Und an Thelen gewandt, der sich noch zu erklären versuchte, sagte er: "Das war Käse, das wisst ihr auch".

Kein Wunder also, dass Carsten Maschmayer fassungslos war: "Ich bin echt sauer, das macht man nicht".

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