"Trump Brasiliens" gewinnt erste Wahlrunde in Brasilien

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Der Ex-Militär Bolsonaro hatte sich im Wahlkampf als Anti-Establishment Kandidat präsentiert, er wird auch als der "Trump Brasiliens" bezeichnet.

Laut aktuellen Auszählungen liegt Rechtspopulist Jair Bolsonaro bei der Präsidentschaftswahl nur knapp unter der absoluten Mehrheit.

Auf dem zweiten Platz landete Linkskandidat Fernando Haddad von der Arbeiterpartei (PT) von Ex-Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva mit rund 28 Prozent.

Rund 147 Millionen Wahlberechtigten sind aufgerufen, einen Nachfolger für den konservativen Staatschef Michel Temer (78) zu wählen. Der 55-jährige Haddad dürfte die Unterstützung vieler im ersten Wahlgang unterlegener Kandidaten bekommen. Auch setzte er auf rassistische und sexistische Aussagen. Bolsonaro war als Favorit in die erste Runde gegangen.

Die entscheidende Stichwahl sollte am 28. Oktober stattfinden. Umfragen hatten zuletzt für die Stichwahl einen sehr knappen Ausgang vorhergesagt. Während seiner Amtszeit von 2003 bis 2010 erlebte das lateinamerikanische Land einen wirtschaftlichen Aufschwung. Rousseff wurde 2016 wegen mutmaßlicher finanzieller Vergehen des Amtes enthoben.

Angesichts zahlreicher Korruptionsskandale ist das Vertrauen vieler Brasilianer in die Politik erschüttert.

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