Rente Deutschland:1,5 Millionen Rentnern wird ihr Geld ins Ausland überwiesen

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Seit dem Jahr 2000 stieg die Zahl der nicht in Deutschland lebenden Rentner demnach von 1,1 Millionen auf 1,5 Millionen. Für die Deutsche Rentenversicherung ist dieser Personenkreis allerdings eine eher überschaubare Größe im "Auslandsgeschäft". Mit gut 26.000 Renten hat hier die Schweiz den höchsten Anteil. Viele Ruheständler bekommen deshalb auch mehrere Renten. Kurz dahinter folgen die USA und Österreich mit jeweils rund 24.300 Rentenzahlungen. Im Jahr 2000 waren es dem Bericht zufolge 1,21 Millionen Rentenzahlungen. "Dies wirkt sich positiv auf die Einnahmesituation in der gesetzlichen Rentenversicherung aus", erklärte die Rentenversicherung. Der Zuwachs seit der Jahrtausendwende liegt damit bei rund 45 Prozent.

Einerseits kommt es zu den vermehrten Auszahlungen ins Ausland wegen den Gastarbeitern aus den 1960er und 1970er Jahren, anderseits wandern auch viele Rentner wegen geringerer Lebenshaltungskosten und einer vermeintlichen Überfremdung ab. Unter Berufung auf die Rentenversicherung berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass es Ende 2016 rund 5,46 Millionen ausländische Rentenversicherte in Deutschland gab. Der Anstieg beruht zu einem großen Teil auf der Zuwanderung von Arbeitnehmern in den 1960-er und 70-er Jahren. Im Jahr 2000 waren es noch 0,72 Millionen in 14 EU-Länder.

Immer mehr Rentner mit Altersbezügen aus der gesetzlichen Rentenkasse leben einem Zeitungsbericht zufolge im Ausland. Darunter sind mit etwa 367 000 die meisten Rentenempfänger Italiener - gefolgt von Spanien mit rund 204 000 und Griechenland mit rund 98 000 Zahlungen.

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