Kitkat-Gäste in Gefahr:Meningitis in Berliner Club aufgetreten

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Die Ansteckung erfolge über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum.

Dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin sind bis zum Donnerstag keine weiteren Erkrankungen oder Verdachtsfälle bekannt geworden.

Menschen, die den Club am Samstag besucht hatten, sollten sich "unverzüglich vorbeugend behandeln" lassen.

Auch die Club-Betreiber haben sich inzwischen auf Facebook zu Wort gemeldet.

Wie das Bezirksamt weiter mitteilte, kam es nach derzeitigen Erkenntnissen zur die Übertragung einer bakteriellen Hirnhautentzündung, auch Meningokokken-Meningitis genannt.

Alle Mitarbeiter des Clubs sind laut KitKatClub "bis jetzt symptomfrei und haben außerdem die Möglichkeit, vorsorglich eine Antibiotikatherapie zu beginnen". "In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig". Daher habe sich das Bezirksamt entschieden, die Öffentlichkeit per Pressemitteilung zu informieren. Erst einmal muss sich niemand Sorgen machen, der am letzten Samstag nicht im Club war. Zu den Symptomen gehören starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Nackensteifigkeit und schwerstes Krankheitsgefühl. Generell sei die Erkrankung sehr selten, die Ansteckungsfähigkeit werde als gering eingeschätzt. Innerhalb weniger Stunden könne sich ein lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln. Die vorbeugende Behandlung besteht aus der Einnahme eines Antibiotikums.

Der "Kit Kat Club" ist bekannt dafür, Partys zu veranstalten, die sehr freizügig sind - die Besucher sollen in Partyatmosphäre ungestört sexuelle Fantasien ausleben können, solange sich diese im Rahmen des Gesetzes bewegen. Häufig gibt es Fetischschwerpunkte.

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