Rottweiler tötet Kleinkind: Er packte es am Kopf und biss zu

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Über zwei Wochen lang kämpften Ärzte aus dem Donauspital um das Leben des Buben.

Der einjährige Bub, der vor mehr als zwei Wochen beim Spazierengehen mit seinen Großeltern in Wien-Donaustadt von einem Kampfhund attackiert worden ist, ist Donnerstagabend seinen Verletzungen erlegen. Das behandelnde Krankenhaus bestätigte am Freitag den Tod des Kindes. Die beiden Erwachsenen hielten das Kind an den Armen und schaukelten es immer wieder spielerisch in die Höhe. Das Tier riss sich von seiner alkoholisierten Besitzerin los. Der Hund fügte dem Einjährigen schwere Kopfverletzungen zu.

Video: Jener Bub, der in Wien-Donaustadt von einem Rottweiler in den Kopf gebissen worden war, ist jetzt im Krankenhaus gestorben.

Über die 48-Jährige wurde ein Tierhalteverbot ausgesprochen. Nachdem eine beherzte Zeugin dazwischengegangen war, sicherte die 48-Jährige, die 1,4 Promille intus hatte, ihren Hund mit der Leine an einem Baum. Das 50 Kilogramm schwere Tier wurde später eingeschläfert, weil es sich auch im Tierheim aggressiv verhielt. Der 17 Monate alte Bub war von einem Nachbarshund in der Ziegelhofstraße vor den Augen der Großeltern angefallen und schwer verletzt worden.

Rottweiler stehen auf der Liste der gefährlichen Hunderassen, die Besitzer müssen den Hundeführschein machen, was die Tierhalterin im Jahr 2016 auch absolviert hat. Einen solchen besaß die Halterin auch.

Bisher wurde laut Staatsanwaltschaft Wien wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Vor der Attacke hat es keine Vorfälle mit dem Tier gegeben.

Nach dem Vorfall hat die Stadt Wien eine Verschärfung des Tierhaltegesetzes angekündigt.

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