Deutschland - Börsengang von Knorr-Bremse: 4,2 Milliarden Euro möglich

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Mehrheitseigentümer Heinz Hermann Thiele will, abhängig von der Nachfrage, bis zu 30 Prozent der Anteile seiner Familie verkaufen. Vor gut einer Woche hatte Knorr-Bremse das vierte Quartal als Zeitraum für den Börsengang genannt. Daneben hat das Unternehmen unter anderem Zugtüren, Heizungs- und Lüftungssysteme im Angebot. Dem Unternehmen selbst fließt somit kein Geld zu.

Bei den zu platzierenden Aktien soll es sich um "einen bedeutenden Minderheitsanteil" handeln.

Seit gut einem Jahr war ein Börsengang bei dem Bremsenspezialisten immer wieder im Gespräch.

Der Börsengang des Bremsenherstellers Knorr-Bremse soll der Eigentümerfamilie Thiele bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Nach dem Gang aufs Parkett werden den Angaben zufolge Thiele und seine Familie weiterhin die Mehrheit an Knorr-Bremse halten.

Knorr-Bremse machte keine Angaben zu den finanziellen Details. Gegen diesen Trend können die Anteile von Thyssenkrupp weiter zulegen um aktuell 1,7 Prozent. Euro erzielen. Das Initial Public Offering (IPO) des Münchner Familienunternehmens wäre damit das größte in Deutschland in diesem Jahr - knapp vor Siemens Healthineers. Knorr-Bremse ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Bremssysteme in Schienenfahrzeugen und bei Druckluftbremsen im Lkw. Mit seinem Sohn Henrik hatte Thiele senior sich vor drei Jahren überworfen.

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