Österreich: Porsche-Fahrer rast ohne Führerschein mit 338 km/h über A1

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Vielleicht dachte der Fahrer dieses Raketen-Porsche auch, er sei auf einer Rennstrecke unterwegs.

Der Sportwagenfahrer brüstete sich vor den Beamten, teilweise mit 338 km/h unterwegs gewesen zu sein, berichtete die Polizei am Dienstag in einer Aussendung.

Nach Medienberichten hatten sich mehrere Autofahrer bei der Polizei gemeldet, nachdem sie sich angesichts des hohen Tempos des Porsches erschreckt hatten.

Ein 34-Jähriger ist in Österreich mit seinem Porsche mit 338 km/h über die Autobahn geheizt. Den bisherigen Spitzenwert hält 2018 der Mexikaner Sergio Perez (28/Racing Point) mit 362,5 km/h im Monza-Rennen. Dazu bildeten sie eigenen Angaben zufolge mit ihren Fahrzeugen ein fahrende Blockade, um den Fahrer zu bremsen.

Da entschied sich die Polizei zu einem ungewöhnlichen Schritt: Eine weiter vorne auf der Strecke fahrende Streife verlangsamte bewusst den Verkehr und erzeugte quasi eine Art künstlichen Stau vor dem Raser. Zunächst versuchten Autobahnpolizisten, den 150.000 Euro teuren und 500 PS starken Porsche 911 GT3 zu stoppen - scheiterten jedoch.

Die Polizei hat in der Nacht auf Mittwoch auf der Westautobahn einen Raser gestoppt, der von Melk nach Amstetten mit durchschnittlich 280 km/h unterwegs war - auf jener Autobahnstrecke, wo 140 km/h erlaubt sind.

Der Ösi-Rowdy wird laut dem Bericht jetzt bei der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt. Ihm droht eine Geldstrafe von bis zu mehreren Tausend Euro.

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