Amazon-Chef will Milliarden für Obdachlose und Vorschulen spenden

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An die Stiftung von Warren Buffett und Bill Gates reicht der reichste Mann der Welt noch lange nicht heran, doch ein Anfang ist immerhin gemacht: Amazon -Chef Jeff Bezos hat die Gründung einer Stiftung mit dem Namen "Day One" angekündigt, die er zunächst mit einem Startkapital von zwei Milliarden US-Dollar ausstatten will. Zum Start wolle er zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) in den Fonds einzahlen. Es besteht vor allem aus seiner Amazon-Beteiligung, deren Wert zuletzt dank steigender Aktienkurse stark gestiegen ist. Day One Fund hilft Obdachlosen und SchulenBereits im vergangenen Jahr gelobte Bezos Besserung und fragte seine Follower auf Twitter, wie er den Menschen im Land helfen könne.

Die Einrichtungen sollen kostenlos und pädagogisch an das Montessori-Konzept angelehnt sein. Nähere Details wie einen Zeitplan oder die Zahl der Kindergärten gab es nicht. Er sieht sich häufig mit Kritik an den Arbeitsbedingungen für die Beschäftigen von Amazon konfrontiert. Bezos kaufte aus seinem Privatvermögen auch die Zeitung "Washington Post" und finanziert mit rund einer Milliarde Dollar jährlich seine Raumfahrt-Firma Blue Origin. Die Bezos-Familie hatte in der Vergangenheit bereits unter anderem Bildungsprojekte unterstützt, der Fonds ist aber ihre größte Wohltätigkeits-Initiative.

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