Lidl kopiert Fairtrade-Limo - so wehrt sich der Lemonaid-Chef

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Dem Limonaden-Hersteller Lemonaid stößt der Verkauf sauer auf. Sie ärgern sich darüber, dass der Discounter Lidl drei Limo-Varianten im Sortiment hat, die vom Design und der Sortenauswahl an die Lemonaid-Getränke erinnern. Lidl steht mit einem Produkt gerade in der Kritik.

Bethke hat sich in einem offenen Brief an die Lidl-Führung gewandt - er geht davon aus, dass hinter dem ähnlichen Design Kalkül steckt: "Mit der Kopie von Lemonaid schmücken Sie sich mit unseren Werten, die Ihnen nicht zustehen. Sie täuschen derzeit Kunden, die mit dem Kauf einen sozialen Beitrag leisten wollen", schreibt Bethke an Lidl-Deutschland-Chef Jesper Hojer. Seit fast zehn Jahren arbeitet der 37-Jährige mit seinem Getränkeunternehmen an einer besseren Welt - setzt auf Bio und Fairtrade und spendet von jeder verkauften Flasche noch einen Betrag von fünf Cent für einen guten Zweck. Lemonaid legt Wert darauf, dass die Eistees und Limonaden aus Bio-Zutaten sind und aus dem Erlös Sozialprojekte gefördert werden. Lemonaid wehrt sich nun gegen die Kopie. Lemonaid's Forderung an Lidl: "Hört auf, Eure Regale mit billigen Lemonaid-Fakes zu füllen!" Denn unter dem Hashtag #Lidlklontdich sind in den letzten Stunden zahlreiche Beiträge in den sozialen Netzwerken gespostet worden, dazu auch viele auf der Seite von Lidl.

Lidl erläuterte auf Anfrage unserer Redaktion, dass es sich bei der Limonade um ein Aktionsprodukt handle, das Mitte Juli für einen begrenzten Zeitraum erhältlich war, aber inzwischen nicht mehr angeboten werde.

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