Daniel Küblböck: Darum fehlte Alexander Klaws unter dem öffentlichen Brief

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Alexander Klaws unterzeichnete als einziger diesen Brief nicht und erntete dafür viel Kritik. Zur Erinnerung: Durch die Casting-Show wurde Daniel 2003 berühmt, bei der er den dritten Platz belegte und mit seiner schrillen Art auffiel. Eine Hommage seiner Ex-Kollegen an den Vermissten wollte Klaws aber nicht mitunterzeichnen.

Seitdem Daniel Küblböck auf dem Kreuzfahrtschiff der AIDAluna vermisst wird, haben unzählige Fans und Bekannte öffentlich ihre Trauer über das tragische Schicksal des Musikers geteilt. Doch in den Mottoshows der RTL-Sendung traten damals insgesamt elf Kandidaten auf.

Vier von ihnen haben also darauf verzichtet, das Schreiben mitzuunterzeichnen, unter ihnen ausgerechnet auch Alexander Klaws, der das Format seinerzeit als Sieger verließ. Nun wendet er sich mit klaren Worten an die "Hirnlosen". Jetzt meldet sich der 35-Jährige zu Wort und rechtfertigt seine Entscheidung.

Klaws erklärt darin, dass er den Brief seiner Kollegen sehr toll finde. "(Schon traurig, dass man dass überhaupt erwähnen muss!) Es hat sich einfach heuchlerisch angefühlt, Teil einer Sammel-Nachricht zu sein über jemanden, mit dem man seit 14/15 Jahren keinerlei Kontakt hatte", so Klaws' Erklärung. "DAS! hat aber ebenfalls etwas mit Respekt dem Betroffenen gegenüber zu tun!"

Klaws schrieb dazu, dass er natürlich geschockt sei und es ihm unglaublich leid tue, für welchen Weg Daniel sich entschieden habe. Niemand kann sich vorstellen, was einen Menschen zu so einem Handeln treibt. Ich hoffe einfach nur, dass egal wo du auch sein magst mein Kleiner, du nun in Ruhe deinen Weg gehen kannst! Der Sänger setzt zu einer Generalkritik an Hatern im Netz an und wettert weiter: "Es gibt außerdem heutzutage auch ohne Facebook noch die Möglichkeit, an dem Schicksal eines Menschen teilzuhaben, ohne alle Welt gleich darüber zu informieren". Des weiteren kritisiert er die negativen Kommentare, die in den vergangenen Tagen auf ihn einprasselten: "Als Arschloch etc. betitelt zu werden, nur weil für euch Clowns die Welt ohne Facebook nicht existiert, ist schlichtweg abartig!" "Setzt euch lieber mal mit dem Thema 'Mobbing' auseinander oder unterstützt Menschen dabei, die sich im eigenen Körper gefangen und durch die eigene Umwelt unterdrückt fühlen, nur weil sie eben einfach anders sind als andere". Statt mit Schimpfwörtern um sich zu schmeißen, sollten die betroffenen Kommentatoren lieber etwas für die Gesellschaft tun. "Ich wünsche allen beteiligten ganz viel Kraft, die kommende Zeit durchzustehen".

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