Attacke von Aktivisten: Polizist gibt Warnschuss im Hambacher Forst ab

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Am Mittwochmorgen sind laut Polizeiangaben Beamte am Hambacher Forst von Personen mit Steinen attackiert worden. Verletzt wurde demnach niemand - die Vermummten hätten sich danach in den Wald zurückgezogen.

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall gegen 10.31 Uhr.

Vermummte Aktivisten sollen mit Steinen geworfen haben. Ein Polizist habe daraufhin seine Schusswaffe gezogen und einen Warnschuss in die Luft abgegeben. Sie hatten in der Vergangenheit immer wieder übertriebene Darstellungen der Polizei kritisiert.

Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohle. Der Energiekonzern RWE will dort ab Mitte Oktober hundert Hektar Wald roden, um einen Braunkohletagebau zu vergrößern - dies sei "kurzfristig zwingend erforderlich", um die Kohleförderung aus dem Tagebau Hambach sicherzustellen, argumentiert der Konzern. Sie kritisieren vor allem den hohen Kohlendioxidausstoß der Kraftwerke.

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