Berlin-Kreuzberg: Junge tritt auf HIV-Spritze

Einstellen Kommentar Drucken

In Berlin ist ein Junge in eine Spritze getreten, an der HIV-Erreger festgestellt wurden. Ob er sich angesteckt hat, ist noch unklar. Doch nicht nur im Schuh steckt die Nadel. Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" soll die Mutter nur wenige Meter von dem Kind entfernt gewesen sein, als es zu dem Vorfall kam. Die Mutter fuhr mit ihrem Sohn sofort in ein Krankenhaus, wo er mehrere Stunden untersucht wurde. Ob sich der Junge infizierte, ist noch unklar.

Letzte Sicherheit bringt das Ergebnis eines Aids-Testes, das laut "Bild"-Zeitung allerdings erst in sechs Wochen vorliegen soll".

Die Ansteckungswahrscheinlichkeit sei allerdings gering, da das Virus außerhalb des Körpers nicht lange überlebensfähig sei. Eine Ansteckung sei im beschriebenen Fall allerdings unwahrscheinlich, es sei denn, es hätte sich um eine Spritze mit ganz frischem Blut gehandelt. Die ist eigentlich für die Anwohner gedacht, ist laut der zuständigen Wohnungsbaugesellschaft WBM aber öffentlich zugänglich. Die Deutsche Aids-Hilfe hält dies für so gut wie ausgeschlossen, zitiert die Hilfsorganisation Dr.

Demnach wurde bereits versucht, Drogenkonsumenten mit stärkeren Lichtquellen abzuschrecken. Nun werde über eine Einfriedung der Anlage nachgedacht.

Comments