Vergewaltigungsvorwürfe gegen Gérard Depardieu

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Gérard Depardieu zählt zu den bekanntesten Schauspielern Frankreichs. Sie habe sich bei der Gendarmerie in Lambesc nahe Aix-en-Provence gemeldet und angegeben, dass sie Anfang August von Depardieu sexuell missbraucht worden sei.

Depardieus Anwalt Hervé Temime sagte gegenüber BFMTV, der Schauspieler weise jeden Vorwurf von "Aggression" und "Vergewaltigung" zurück.

Nach einer Anzeige wegen Vergewaltigung gegen ihn hat der französische Filmstar Gérard Depardieu (69) die Vorwürfe zurückgewiesen. "Eine Anschuldigung dieser Art ist das Gegenteil von dem, was er ist". Der Fall sei am Mittwoch der Staatsanwaltschaft in Paris übergeben worden, erklärte ein Justizmitarbeiter, der nicht genannt werden wollte. Eine solche Untersuchung ist ein übliches Vorgehen nach einer Anzeige.

Depardieu ist einer der berühmtesten Schauspieler des französischen Kinos und unter anderem für seine Rollen als "Obelix", "Cyrano de Bergerac" und "Graf von Monte Christo" bekannt. Zu den Straftaten sei es demnach in der Pariser Villa des Schauspielers bei einer Theaterprobe gekommen.

Wie Mail Online unter Berufung auf das französische Radio berichtete, beschuldigte die anonyme 22-jährige Klägerin Depardieu, sie zweifach sexuell genötigt zu haben. Vorwürfe sexueller Übergriffe in der Filmbranche hatten in den vergangenen Monaten Zeit weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Anschuldigungen gegen den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein hatten 2017 die MeToo-Debatte über Sexismus ausgelöst.

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