Jan Ullrich meldet sich aus der Entzugsklinik

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Das sagte der 44-Jährige, der sich zur Zeit in einer Entzugsklinik behandeln lässt, der "Bild"-Zeitung: "Mir geht es schon viel besser". Dabei hat er nach eigener Aussage schon große Fortschritte gemacht: "Mir geht es schon viel besser!"

Ullrich war in der Klinik überraschend auch von seinem früheren Rivalen Lance Armstrong besucht worden. Es wird weiter wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ermittelt. Doch nachdem seine Frau Sara ihn im Juni verließ und mit den drei gemeinsamen Kindern von Mallorca zurück nach Deutschland zog, stürzte der ehemalige Radprofi immer weiter ab. "Nur Augentropfen wegen des ganzen Qualms vom Rauchen", sagt Ullrich und lacht. Er äußerte sich nach Angaben der Polizei bei einer Vernehmung nicht zu den Vorwürfen.

Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiter.

Nach einem Ausraster auf dem Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger (54) und einem Zwischenfall, bei dem er ein Escort-Girl körperlich angegriffen haben soll, landete Ullrich gleich zwei Mal innerhalb kürzester Zeit im Gefängnis. Bei beiden Vorfällen stand Ullrich mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Die "Bild" traf "Ulle" während der Therapie. Da ist dann auch der ein oder andere Fernseher kaputt gegangen oder der Box-Sack aus der Decke gerissen worden. "Aber das muss ich jetzt nicht mehr - wenn ich die Kinder habe, brauche ich keine Drogen".

Während der Therapie, die er nach der zwischenzeitlichen Festnahme in Frankfurt begann, bekam er Besuch von seinem einstigen Radsportrivalen Lance Armstrong (46). "Als er plötzlich da war, fand ich das richtig geil, super!", so der Toursieger. "Er hat mir eine Klinik vorgeschlagen, wo ich weiter aufgebaut werde und die letzten Giftstoffe aus dem Körper geholt werden". Armstrong triumphierte von 1999 bis 2005 insgesamt sieben Mal in Folge, allerdings wurden ihm die Titel später wegen Dopings aberkannt.

Besondere Hilfe erhalte Ullrich auch von seiner Familie.

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