Mazda ruft 100.000 Autos zurück, auch hierzulande

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Auch in Deutschland sind Autos betroffen. Konkret erfasst der Rückruf die Modelle Mazda2, CX-3 und MX-5 aus dem Produktionszeitraum 2014 bis 2017.

Es sei ein Softwarefehler beim sogenannten Gleichstromwandler in einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem festgestellt worden, teilt das Unternehmen mit. Dadurch könne es zu einer Überhitzung des Bauteils und im schlimmsten Fall sogar auch zu einer Brandentwicklung kommen.

Nun hat Mazda das weitere Vorgehen so skizziert: "Das Motorsteuergerät aller betroffenen Fahrzeuge wird geprüft".

Bei den betroffenen Fahrzeugen muss der Wandler ausgetauscht und ein Softwareupdate durchgeführt werden. Gibt es keine Auffälligkeiten bei der Prüfung eines Fahrzeugs will der Autobauer die Software dennoch aktualisieren lassen. Wann genau die Rückrufaktion hierzulande startet, ist noch offen.

Die betroffenen Autobesitzer würden demnächst vom Kraftfahrt-Bundesamt informiert, heißt es weiter.

Wegen eines Softwarefehlers müssen viele Wagen von Mazda in die Werkstatt. Im Juli konnte der Konzern einen Marktanteil von 1,5 Prozent erreichen.

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