Übernahmen - Eon sieht sich gut vorbereitet für Übernahme von Innogy-Netzen

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Insgesamt konnte das Energieunternehmen 100 000 neue Haushaltskunden für sich gewinnen. Der bereinigte Gewinn legte um 19 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro zu.

Damit ist zur Halbzeit des Geschäftsjahres schon ein Großteil des anvisierten Jahresüberschusses eingefahren. Das bereinigte Nettoergebnis gab um mehr als ein Fünftel auf 662 Millionen Euro nach.

Die durch Windkraft gewonnenen Strommengen lägen in diesem Jahr bisher deutlich unter der Ausbeute in einem normalen Jahr, sagte Finanzvorstand Marc Spieker am Mittwoch bei der Präsentation der Quartalszahlen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde daher bekräftigt. Der Konzerngewinn betrug demnach eine Milliarde Euro. Das bereinigte Ebit soll von 3,1 Milliarden auf voraussichtlich 2,8 bis 3,0 Milliarden Euro sinken.

Zur jüngst bei der Übernahmeofferte für den einstigen Rivalen Innogy verfehlten Squeeze-Out-Marke von 90 Prozent wollte sich das Unternehmen nicht konkret äußern. Investmentfonds, die Eon ihre Innogy-Anteile nicht angedient haben, hoffen auf ein höheres Angebot. Er hatte im Vorfeld ausgeschlossen, die Offerte von 38,40 Euro je Anteilsschein nachzubessern.

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