US-Außenministerium: "Russland hat gegen das Völkerrecht verstoßen"

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Die Regierung in London begrüßte die Ankündigung neuer Strafmaßnahmen durch die "US-Verbündeten", wie ein Regierungssprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Press Association mitteilte.

Das US-Außenministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, die US-Regierung habe nun auch formell die Verantwortung der russischen Regierung für die Tat festgestellt. Westliche Staaten wiesen wegen der Angelegenheit russische Diplomaten aus.

An der Moskauer Börse schickte allein die Aussicht auf neue US-Sanktionen die Kurse großer Staatsunternehmen in den Keller.

Die Ankündigung kam zu einem etwas überraschenden Zeitpunkt, hatte es doch bei beim Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump mit Russlands Präsident Wladimir Putin im Juli in Helsinki Anzeichen für eine Verbesserung der Beziehungen gegeben.

Der russische Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März dieses Jahres auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. London geht davon aus, dass die beiden mit dem Kampfstoff A234 vergiftet wurden, der in Großbritannien als "Nowitschok" bekannt ist, und macht Russland für den Anschlag verantwortlich.

Die USA kündigen an, neue Strafmaßnahmen gegen Russland zu verhängen. Der Kreml wies die Vorwürfe zurück. Es sieht vor, dass der US-Präsident Sanktionen gegen Staaten verhängt, wenn feststeht, dass sie solche Waffen eingesetzt haben. Moskau reagierte damals auf die US-Maßnahmen mit der Ausweisung von ebenfalls 60 Diplomaten sowie der Schließung des US-Konsulats in St.

Grundlage sei die Feststellung, dass die russische Regierung "chemische oder biologische Waffen" eingesetzt habe. Russland bestreitet, die Skripals angegriffen zu haben. US-Geheimdienste werfen Russland vor, sich in US-Wahlen eingemischt zu haben und weiter einzumischen. Zuvor waren auf dieser gesetzlichen Grundlage demnach nur Sanktionen gegen Syrien und gegen Nordkorea verhängt worden.

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