Ed Sheeran verzaubert bei Wien-Konzert mit Gitarre

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Ed Sheeran hat bei seinen beiden Konzerten im Wiener Ernst-Happel-Stadion rund 110.000 Fans begeistert (hier finden Sie unsere Nachtkritik). Bejubelt wurde der Auftritt des Songschreibers ohne Begleitband trotzdem. Der 27-Jährige, der am Donnerstag erneut im ausverkauften Oval auftreten wird, gilt derzeit als Ausnahmeerscheinung und versetzt die Massen in Begeisterung. Es begann gegen 21 Uhr mit ohrenbetäubendem Wirbel des Publikums, da hatte Sheeran noch nicht einen Ton gesungen. Doch keine Klagen, sondern es wurde durchgehend geklatscht, was sich der Superstar mit dem "Typ von nebenan"-Image genüsslich gefallen ließ". Sheeran wählte den Song "Castle on the Hill", wie bei den meisten Auftritten davor übrigens, als Opener. Das Publikum reagierte von Anfang an mit Begeisterung.

Auch die mediokre Ballade "Dive" wurde mit viel Handy-Licht und noch mehr Zustimmung gefeiert, obwohl dieser Song - ebenso wenig wie der Rest des Dargebotenen - wirklich überzeugen konnte. Jetzt kennt man ihn und er scheint allein durch seine Anwesenheit allen Ansprüchen gerecht zu werden, wenn man den Erfolg inki Rechnung stellt. Kein Wunder: Ed Sheeran spielte einfach seine größten Hits - und davon hat er einige.

Nur mit seiner Gitarre und Effekt-Geräten auf der Bühne lieferte er ja auch Wien eine Mischung aus Folk-Pop bis Latino-Rhythmen, aber ohne wirklich zu überzeugen. Trotz der nicht zu leugnender Beliebigkeit waren die Zuschauer mit dem Gelieferten jedoch zufrieden. Dabei hat nicht nur der Erfolgslauf des britischen Künstlers eine Fortsetzung gefunden, sondern auch eine kleine Tradition: Bei den Zugaben tritt Ed Sheeran gerne in Fußball-Nationalteam-Trikots auf. Danach führt seine Tour in die USA, dort werden es American-Football- oder Baseballleiberl werden.

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