Hamburger SV verzichtet auf Probetraining mit Joseph Baffo

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Der Wechsel des schwedischen Verteidigers zum HSV ist geplatzt. "Er war ein bisschen überrascht, weil er gemeint hat, in einem besseren körperlichen Zustand zu sein", konkretisierte HSV-Sportvorstand Ralf Becker. Der Bundesligist will Bicakcic verkaufen, für die Hamburger wäre nur eine Leihe denkbar.

Ein Transfer des schwedischen U-21-Europameisters von 2015 steht damit aber noch nicht fest. Hintergrund: Im vergangenen Oktober hatte sich Baffo im Spiel von Eintracht Braunschweig gegen Bochum das Kreuzband gerissen und seitdem kein Pflichtspiel mehr bestritten.

Der HSV sucht kurz vor dem Start in seine erste Saison in der 2. Am Montag absolvierte Baffo deswegen einen Medizincheck. Sollte Baffo heute im Training einen stabilen Eindruck machen, könnte ein Transfer schnell gehen. Das Ganze unter den Augen von Profitrainer Christian Titz. Auch Talent Stephan Ambrosius (Kapselzerrung) steht vorerst nicht zur Verfügung.

Nach den langfristigen Ausfällen von Kyriakos Papadopoulos und Gideon Jung ist der Hamburger SV auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Titz hat deshalb bereits öffentlich Verstärkungen angemahnt: "Mit den Jungs, die wir haben, sind wir zwar gut besetzt. Aber wir dürfen nicht blauäugig sein". Auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags hatte Baffo nach dem Abstieg laut "Kicker" verzichtet, um zu einem "Top-25-Club" in Deutschland wechseln zu können. Seit Anfang Juli hält sich Baffo bei IFK Göteborg fit, wird zudem vom bekannten Physiotherapeuten Simon Bakkioui behandelt, der auch den früheren Arsenal-Star Fredrik Ljungberg betreute.

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