Rummenigge: Bayern München hat sich "nie"mit Mesut Özil beschäftigt"

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Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge (62) rechnet im SPORT BILD-Interview nach der Rücktritts-Abrechnung des Weltmeisters von 2014 mit dessen Berater Erkut Sögüt ab: "Er ist doch nicht kritisiert worden, weil er türkischer Abstammung ist".

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die Debatte um Mesut Özil als "Phantomdiskussion" bezeichnet.

"Als Werteverfall würde ich das nicht bezeichnen". Das ist eine Fabel, die von seinen Beratern erzählt wird. "Das ist teilweise wie eine Märchenstunde", sagt Rummenigge in der Sport Bild. "Die ganze Diskussion halte ich für eine Phantom-Debatte, das hat doch seinem Ursprung nach nichts mit Rassismus zu tun".

"Die Berater geben heute immer mehr die Statements und die Interviews. Es fällt allerdings auf, dass es beim DFB keine einhellige Meinung zur Causa Özil gibt, folglich gab es auch kein wirksames Krisenmanagement".

Özil hatte in einer dreiteiligen Stellungnahme in den Sozialen Netzwerken gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Medien ausgeteilt und "Rassismus und fehlenden Respekt" angeprangert. Das war nie ein Spieler, mit dem wir uns auch nur zu einem Prozent beschäftigt haben. Nie!

Rummenigge versicherte erneut, dass Robert Lewandowski (29) bei Bayern bleiben müsse. Wenn wir in London gespielt haben, hat Uli immer gesagt: "'Hoffentlich spielt der heute'". "Wir sind mit dem Spieler total zufrieden, auf dieser Position gibt es wenig Vergleichbares, und demnach liegt es auch nicht in unserem Interesse, ihn abzugeben - ganz egal, ob jemand 100 oder 150 Millionen auf den Tisch legt", sagte Rummenigge.

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