Kind vermutlich an Meningokokken-Infektion gestorben - womöglich mehr Infizierte

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Auch wenn der Erreger noch nicht eindeutig diagnostiziert worden ist, bestehen Hinweise auf eine mögliche Meningokokkenerkrankung. Allen Eltern wird empfohlen heute einen Kinder- oder Hausarzt aufsuchen und bei ihren Kindern eine vorsorgliche Behandlung gegen eine mögliche Meningokokkeninfektion durchführen lassen. Es besteht der Verdacht, dass es sich um eine Meningokken-Infektion handelt.

Ganz entscheidend für den Ausgang einer möglichen Erkrankung ist der Behandlungsbeginn. Deshalb erfordern Meningokokkenerkrankungen eine sofortige Behandlung mit Antibiotika.

Der Hirnhautentzündung durch Meningokokken gehen häufig akute Erkältungssymptome voraus.

Ansteckungsgefährdet seien diejenigen Personen, die in den vergangenen zehn Tagen vor dem Ausbrechen der Krankheit mit einem Erkrankten in Kontakt gewesen seien. 24 Stunden nach dem Beginn der Antibiotikum-Einnahme sei nicht mehr mit einer Ansteckung zu rechnen. Meist tritt hohes Fieber auf, der Kranke muss sich übergeben, leidet unter Nackensteifigkeit. Letzteres ist ein ganz typisches Symptom. Welche Erreger genau für den tödlichen Infekt verantwortlich sind, ist noch unklar. Hinzu kommt Lichtempfindlichkeit, das Bewusstsein kann sich eintrüben und der Erkrankte ist nicht mehr ansprechbar.

Der Kreis hat eine Hotline für Eltern und Mitarbeiter der Arche Noah Kindertagesstätte in Emmerich eingerichtet, unter der Rufnummer 02821-85167 würden Fragen beantwortet werden. Bei einem besonders schweren Verlauf gibt es rotviolette Flecken auf der Haut. Die Behandlung sollte schnellstmöglich begonnen werden.

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