Polizei kritisiert Özil - und rudert sofort zurück

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Eigentlich nichts - und doch ging vom offiziellen Twitter-Account der rheinland-pfälzischen Ordnungshüter ein Tweet aus, in dem der ehemalige Nationalspieler heftig angegangen wurde. "Jeder, der etwas davon versteht weiss, dass man sich in einem #Shitstorm nicht verstecken kann".

Özil hatte in seiner dreiteiligen Rücktrittserklärung von rassistischen Anfeindungen berichtet, nachdem er im Vorfeld der WM in Russland ein Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gemacht hatte.

Ein offizieller Tweet der Polizei Koblenz war die persönliche Meinung eines Mitarbeiters. User zeigten sich empört und kritisierten die Haltung der Polizei. In einer weiteren Kurznachricht distanzierte sich die Polizei vom Kommentar und lieferte anschliessend die Ursache des Tweets. Die Behörde erklärte, der betreffende Mitarbeiter habe seinen privaten Twitter-Account mit dem Dienst-Account verwechselt.

Die Polizei kommentierte die Löschung zunächst nicht weiter.

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