Fußball: Leiterin von Özils Ex-Schule wehrt sich gegen Vorwürfe

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Mesut Özil ist in Gelsenkirchen auch nach seiner Kritik an der Gesamtschule Berger Feld weiter willkommen. Die Absage habe "wirklich weh getan".

Die Partner aber hätten ihn im Stich gelassen. "Kick fair" ist das bekannteste Projekt, das gerade einen bundesweiten Integrationspreis gewonnen hat. Özil hatte in seiner Rücktrittserklärung auch seine ehemalige Schule kritisiert, sie habe nach dem Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan einen Besuch Özils abgesagt. "Es hätte einen Termin in den Pfingstferien geben sollen, aber da wären ja auch keine Schüler da gewesen", sagte sie der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Özil hatte in drei Tweets scharfe Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB), an DFB-Sponsoren und auch an seiner früheren Schule geübt und seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet.

Allerdings, so räumt sie ein, könne es schon sein, dass es auch terminliche Abstimmungsprobleme unter den Schulleitungsmitgliedern gegeben habe. Man sehe ihn als ehemaligen Schüler und Förderer, nicht als politischen Menschen. Mit dem Anwalt von Özil habe sie einen neuen Besuchstermin für August/September vereinbart; darauf freue man sich. Wie die "WAZ" aus anderer Quelle jedoch erfahren haben will, gab es sehr wohl auch Terminangebote von Özil vor den Pfingstferien.

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