Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank

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Die Gemeinschaftswährung profitierte damit weiter von Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump vom Vorabend, der in einem Fernsehinterview die Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed kritisiert hatte. Er stieg zum US-Dollar auf 1,1642, nachdem er zuvor um die Marke von 1,16 Dollar gependelt war.

Gegenüber dem Franken kletterte der Euro auf 1,1647 Fr. von 1,1632 Fr.am Vorabend.

Gegenüber dem Schweizer Franken schwächte sich der Dollar ebenfalls ab und sank mit 0,9984 Franken wieder unter die Parität.

Den Dollar belastet haben Äusserungen des amerikanischen Präsidenten vom Donnerstagabend. Der Euro-Kurs war im Gegenzug in kurzer Zeit kräftig gestiegen. In einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC sagte Trump, er sei "nicht begeistert" von steigenden Zinsen. Das Präsidialamt erklärte kurz darauf, dass Trump die Unabhängigkeit der Fed respektiere. Die Notenbank selbst wollte keinen Kommentar abgeben, verwies aber auf eine Äusserung von Notenbankchef Jerome Powell aus der Vorwoche. Experten äußerten sich gestern, Freitag, besorgt: Es bestehe die Gefahr, dass die Fed-Entscheidungen auf politische Einflussnahme hin interpretiert werden, so Commerzbank-Analystin Esther Reichelt.

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