Starke Umsätze schließen das Fiskaljahr 2018 ab — Microsoft

Einstellen Kommentar Drucken

Inzwischen florieren die Geschäfte auch in anderen Sparten. Die Erwartungen der Analysten übertrafen die Quartalszahlen klar.

Bei Software-Produkten gab es ebenfalls deutliche Zuwächse, vor allem die Online-Version des Büroprogramms "Office 365" blieb sehr gefragt, hier kletterten die Erlöse um 38 Prozent.

"Productivity and Business Processes", zu denen zum Beispiel Office und LinkedIn zählen, steigerte den Umsatz um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ergebnisse spiegelten das Vertrauen in Microsofts Cloud wider, sagte Konzernchef Satya Nadella. Die Gaming-Sparte allein konnte im letzten Quartal ihren Umsatz um 39 Prozent steigern und damit auf das gesamte Jahr gesehen erstmals die Marke von 10 Milliarden Dollar Umsatz durchbrechen. "Wir hatten ein unglaubliches Jahr", freute sich Microsoft-Chef Nadella. Die frühen Investitionen ins Cloud-Geschäft zahlten sich aus und man werde weiter auf Innovationen setzen.

Der Bereich "Intelligent Cloud" wurde in Sachen Umsatz um 23 Prozent gesteigert, hier findet man Server-Produkte und Enterprise Services. Bei Umsatz, Gewinn und Barmittelzufluss habe das Unternehmen selbst seine optimistischen Schätzungen noch deutlich überboten. Aber auch das klassische PC-Geschäft läuft nach einer längeren Durststrecke wieder wie am Schnürchen. Seither stehen Cloud-Dienste im Mittelpunkt des Geschäfts. Zuletzt übernahm Microsoft auch die Entwicklerplattform GitHub für 7,5 Milliarden Dollar, die künftig als Rückgrat für eine intelligente Cloud dienen soll.

Insbesondere der Umsatz im kommerziellen Cloud-Geschäft trug zum Erfolg bei, stieg dieser doch im Jahresvergleich um 53 Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar an. Der Bereich "More Personal Computing", zu dem neben Windows auch Surface, Gaming und Bing gehören, wuchs um 17 Prozent auf 10,8 Milliarden.

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte Microsoft den Umsatz um 14 Prozent auf 110,4 Milliarden Dollar. Dieser Geschäftsbereich steuert noch immer den größten Teil der Einnahmen bei, hatte sich aber zwischenzeitlich zum Bremsklotz entwickelt. Der Nettogewinn brach hingegen wegen einer hohen Sonderlast aufgrund der US-Steuerreform von 25,5 Milliarden auf 16,6 Milliarden US-Dollar ein.

Comments