Tour: Martin gewinnt 6. Etappe auf der Mur-de-Bretagne

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Der Ire Dan Martin hat den ausgemachten Favoriten der ersten kleinen Bergankunft der 105. Tour de France die Show gestohlen.

Einige Mitfavoriten im Gesamtklassement hatten bei Gegenwind im Finish Probleme.

Zu den ersten Geschlagenen gehörten Pierre Latour (Frankreich) auf Rang zwei vor Altmeister Alejandro Valverde (Spanien) und dem Franzosen Julian Alaphilippe. Der zweimalige Etappengewinner Peter Sagan (Slowakei) verteidigte sein Grünes Trikot. "Es war schwer, im Finale den Schnellsten zu folgen", sagte der achtplatzierte Sagan. "Für mich ist alles perfekt gelaufen", war auch Van Avermaet zufrieden. "Wir sind noch nicht in Roubaix". Weniger gut lief es für Mitfavorit Tom Dumoulin: Nach einem Platten etwa sieben Kilometer vor Schluss kam der Niederländer mit einem Rückstand von 50 Sekunden ins Ziel. Der Zeitfahr-Weltmeister, der sich zum Tourauftakt als vermutlich ernsthaftester Herausforderer des viermaligen Siegers Chris Froome herauskristallisierte, hatte 5,6 Kilometer vor dem Ziel eine Reifenpanne. Nach einem Defekt überquerte der Franzose 30 Sekunden nach Martin den Zielstrich. Das Gelbe Trikot des Gesamtersten verteidigte der Belgier Greg Van Avermaet erfolgreich. Am Ende der sechsten Etappe von Brest nach Mûr-de-Bretagne Guerlédan wartet einzwei Kilometer langer Schlussanstieg mit durchschnittlich 6,9 Prozent Steigung. Dazwischen lagen 16 Kilometer. Der fünfmalige Toursieger hatte vor dem Start der Rundfahrt mit seiner Aufforderung an die Fahrer, gegen die Teilnahme Froomes notfalls zu streiken, Aufsehen erregt. Aber wie an den Vortagen hatten die Flüchtlinge auch auf der Tagestour über vier klassifizierte Anstiege am Donnerstag keine Chance. Sie wurde im Finale gestellt.

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