Verletzungen im Lungenbereich: Rostocker Polizei sucht Verdächtige nach Messerangriff auf Syrer

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Rostock - Bei einem Messerangriff in Rostock ist ein 21 Jahre alter Syrer in der Nacht zu Mittwoch schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der 21-Jährige mit zwei Begleitern in einem S-Bahntunnel im Stadtteil Lütten-Klein zwei Männern und eine Frau begegnet, die ausländerfeindliche Parolen gerufen haben sollen. Es folgten ausländerfeindliche Parolen an die drei syrischen Männer gerichtet.

Der Verletzte, der nicht in Lebensgefahr schwebe, habe das Trio deshalb zur Rede stellen wollen. Das Opfer erlitt Verletzungen im Thorax- und Lungenbereich. Auch der zweite Mann habe auf den jungen Mann eingeschlagen und soll zudem versucht haben, seinen Hund auf ihn zu hetzen. Die Angreifer und ihre weibliche Begleitung flüchteten anschließend in Richtung IGA-Park. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief bisher erfolglos.

Die Polizei dankt für die Unterstützung und die eingegangenen Informationen. Im Polizeirevier in Lichtenhagen hätten die zwei Männer erklärt, dass es sich bei ihnen um die beiden gesuchten Tatverdächtigen handele, teilte die Polizei am Mittwochabend mit. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an. Hinweise zum eigentlichen Tathergang werden weiterhin erbeten. Zeugen, die Hinweise zum Taghergang geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616, bei der Internetwache www.polizei.mvnet.de oder jeder weiteren Polizeidienststelle zu melden.

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