Rund 3,5 Millionen Menschen bekommen Post wegen des Rundfunkbeitrags

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Der Rundfunkbeitrag wird seit 2013 pro Haushalt erhoben.

Insgesamt kommen durch den Rundfunkbeitrag (früher: "GEZ-Gebühr") fast acht Milliarden Euro zusammen, genauer: 7.974.000.000 Euro. Der Beitragsservice kann zwar nachvollziehen, wenn ein bisheriger Beitragszahler wegzieht.

90 Prozent der Erträge stammen aus dem privaten Bereich: Die Zahl der Wohnungen ist 2017 mit 39,14 Millionen gegenüber 2016 leicht gestiegen.

Berlin - Wie der sogenannte Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio am Donnerstag mitteilte, werden bald 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit Post rechnen können. Sie bekommen in den nächsten Tagen und Wochen Post und müssen antworten - ansonsten werden sie automatisch angemeldet. Das ist auch noch rückwirkend bis zum 1. Januar 2016 möglich.

Mit 2,76 Millionen ist die Zahl der Personen, die sich aus sozialen Gründen von der Beitragszahlung befreien lassen können, gegenüber 2016 um 5,8 Prozent gesunken. Das bedeutet, das fällige Geld wurde nicht pünktlich bezahlt. Ebenfalls eine sehr hohe Anzahl, die hohe Kosten verursacht. Sein Budget ist größer als das mancher TV-Sender: Von den 17,50 Euro Monatsbeitrag gehen 38 Cent an den Beitragsservice.

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Das Bundesverfassungsgericht will nun am 18. Juli ein Urteil zum Rundfunkbeitrag verkünden. Die Kläger finden das System "jeder Haushalt zahlt" ungerecht für Privatleute, die keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk benutzen.

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