Gefeierter Kameramann Robby Müller gestorben

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"Wir haben den außergewöhnlichen, brillanten und unersetzbaren Robby Müller verloren".

Amsterdam.Der international ausgezeichnete niederländische Kameramann Robby Müller ist tot. Er starb im Alter von 78 Jahren an seinem Wohnort Amsterdam nach langer Krankheit, wie seine Familie gestern mitteilte. Er ist besonders durch seine Filme mit den Regisseuren Wim Wenders, Jim Jarmusch und Lars von Trier weltberühmt geworden.

Müller wurde ob seiner virtuosen Lichteffekte als "Mast of Light" ("Meister des Lichts") bezeichnet. 2017 hatte das Berliner Museum für Film und Fernsehen dem Niederländer eine große Werkschau gewidmet. "Paris, Texas" ist Wim Wenders' wohl bekanntester Film.

Die Liste der Regisseure, mit denen er zusammenarbeitete, liest sich so auch wie ein Who Is Who der internationalen Autorenfilmer: Für Jim Jarmusch machte er mit "Down By Law", "Mystery Train", "Dead Man", "Ghost Dog" und "Coffee And Cigarettes" gleich fünf Arbeiten.

Der gebürtige Niederländer, der unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, war vor allem bekannt für seine Zusammenarbeit mit mehren großen Regisseuren.

Wie zuerstparool.nl, das Online-Portal der niederländischen Zeitung Het Parool berichtete, ist Robby Müller am gestrigen Dienstag, den 3. Juli 2018, gestorben. Müller war seit Jahren an Demenz erkrankt und konnte nicht mehr gehen.

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