Brennpunkte :: Neu ab Juli: Mehr Rente, mehr Maut, mehr Rechte im Urlaub

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Juli können sich die 21 Millionen Rentner in Deutschland über etwas mehr Geld pro Monat freuen. Die Altersbezüge steigen dann um über drei Prozent.

Berlin. Für Rentner, Urlauber und Karies-Patienten gibt es neue gesetzliche Änderungen. Die Rentenwerte in Ostdeutschland erreichen damit 95,8 Prozent des Westniveaus.

Verbraucher sind ab dem 1. Juli bei der Buchung von Urlaubsreisen besser geschützt.

Die Lkw-Maut wird auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Neben den 13.000 Autobahn-Kilometern und 2300 Kilometern autobahnähnlichen Bundesstraßen werden für Lastwagen zusätzlich rund 40.000 Kilometer mautpflichtig. Die Einnahmen der öffentlichen Kassen sollen dadurch um bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr steigen. Unter anderem bekommen sie mehr Zeit, um Mängel zu melden.

Wer auf Buchungsportalen Zusatzangebote wie Mietwagen, einen Flug oder ein Hotel in einem Buchungsvorgang auswählt, hat ebenso zusätzlichen Schutz. Für künstliche Befruchtungen werden die Daten ab sofort für eine Dauer von 110 Jahren gespeichert - allerdings nur, wenn diese nach dem 30. Juni erfolgt sind.

Verpackungen für Schmerzmittel erhalten einen neuen Warnhinweis, Transportunternehmen müssen mehr Maut zahlen und Urlauber haben mehr Rechte, wenn sie eine Reise buche: Sehen Sie hier einen Überblick über die wichtigsten Gesetzesänderungen im Juli.

Kinder unter 15 Jahren und schwangere Frauen dürfen bei Zahnbehandlungen nur noch in den Ausnahmefällen eine Füllung aus Amalgam bekommen. Amalgamfüllungen gelten zwar als ungefährlich, doch die EU will deren Verwendung reduzieren. Quecksilber ist nämlich bereits in geringen Mengen giftig - deshalb drohen Gesundheitsrisiken bei der Verarbeitung, der Entsorgung und bei der Verbrennung von Verstorbenen.

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