Juni-Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief

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Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen ist im Juni zudem deutlich gewachsen und beträgt 1.126 Stellen.

"Auch wenn die Zahlen gegenüber dem Vormonat fast unverändert geblieben sind, haben die Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk den niedrigsten Juni-Wert erreicht, den wir je hatten", berichtete die Vorsitzende der Geschäftsführung der Hanauer Arbeitsagentur, Heike Hengster. Damit suchten noch 2,276 Millionen Menschen einen Job, wie die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 67 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,4 Prozent stabil.

Hamburg/Kiel | Ausgesprochen positiv hat der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein das erste Halbjahr abgeschlossen. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,5 Prozent unverändert. So fiel die Zahl der arbeitslosen Ausländer im Vorjahresvergleich um 1200 oder 6,2 Prozent auf 17 300. Erstmals ist die Zahl der Arbeitslosen mit genau 8963 Menschen ohne Job in Eifel und Hunsrück sowie an der Mosel unter die 9000er Marke gerutscht. Das waren 61 weniger als im Mai und 150 weniger als vor einem Jahr.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen umfasst, die etwa gerade an einer Weiterbildung teilnehmen, sank saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 16.000. Denn die Beschäftigungssituation hierzulande sei nicht komplett vom Export und dem Handel mit den USA abhängig, sondern werde stark von der Binnennachfrage gestützt. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 593.000 Erwerbstätige mehr.

Der Arbeitsmarkt in Pforzheim hat sich auch im Juni gut entwickelt, wie die Agentur für Arbeit mitteilt.

Der Jobboom hat aber auch Schattenseiten: Bei Pflegeberufen kommen laut Scheele derzeit "27 Arbeitslose auf 100 gemeldete Stellen - wir sehen einen flächendeckenden Fachkräfteengpass". Der allgemeine Schnitt liegt bei 109 Tagen.

Es gab zwar weniger Arbeitslosmeldungen als im Vormonat, gleichzeitig konnten aber auch weniger Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Arbeitslosigkeit ging somit im fünften Monat in Folge zurück.

Die gute Konjunktur in Hamburg und die lebhafte Nachfrage nach Arbeitskräften nutzt nach Angaben der Arbeitsagentur allen Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.

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