Er zeigt seinen eigenen Tod in Musik

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Berlin Der Tod von XXXTentacion schockierte die Fans. Besonders wenn der Output dann nicht so erscheint, wie es der Verstorbene angedacht hatte – also Features hinzugefügt werden oder die Produktion stark geändert wird –, sind viele verärgert.

Weniger als zwei Wochen nach seinem Tod - die öffentliche Trauenfeier für XXXTentacion hat gerade erst stattgefunden - sorgt der neue Musik-Clip zu seinem Song "SAD!"für Verwirrung und Spekulationen".

Am 18. Juni wurde er auf offener Straße in seinem Auto erschossen. "Das Kuriose an dem bislang ersten Video zu dem im März erschienenen Album "?" ist: "XXXTentacion besucht darin seine eigene Beerdigung.

Hat der Rapper seinen Tod etwa doch vorhergesehen? Der Song hatte nach seinem Tod den ersten Platz der Billboard Hot 100 erreicht.

Gestern folgte dann das nächste posthume Release – das Video zu "SAD!".

Entsprechend aufgeregt wird nun über das kuriose Video spekuliert.

Kein Wunder also, dass auch das Video zu "SAD!" eher unkonventionell daherkommt. Sah der Rapper seine Ermordung voraus, wusste er beim Dreh vor etlichen Wochen schon irgendetwas? Umso bizarrer und makaberer mutet das Musikvideo zu der Single "SAD!" an, bei dem der umstrittene Newcomer selbst Regie führte. Die Karriere des Rappers war stets von negativen Schlagzeilen geprägt – er verprügelte einen homosexuellen Häftling im Gefängnis und soll seine schwangere Freundin geschlagen haben. In den letzten Monaten seines Lebens aber erweckte er den Anschein, sich zu einem anderen Menschen entwickeln und mit seinen früheren Taten abschließen zu wollen; er veranstalte Charity-Events, mischte sich nicht mehr aktiv in Beefs ein und versuchte generell, seine Reichweite für eine positive Message benutzen zu wollen.

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