"Wollen USA täuschen": US-Spione entdecken, dass Nordkorea heimlich an Atomwaffen weiterarbeitet

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Glaubt man Donald Trump, dann geht von Nordkorea keine nukleare Gefahr mehr aus.

US-Geheimdienste vermuten, dass Nordkorea trotz der Gespräche über eine nukleare Abrüstung in den vergangenen Monaten heimlich die Urananreicherung zum Atomwaffenbau hochgefahren hat. Demnach versuche Machthaber Kim Jong Un, diese Standorte geheim halten, während er weitere Zugeständnisse der US-Regierung erreichen wolle, sagten Behördenmitarbeiter dem Sender.

Es gebe "eindeutige Beweise" dafür, dass Nordkorea versuche, die USA zu täuschen, zitierte der Sender einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter.

Die Erkenntnisse stehen im krassen Gegensatz zu der Nordkorea-Politik und den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Wochen. Trump hatte sich Mitte Juni mit Kim Jong Un in Singapur getroffen. Nach dem historischen Treffen gaben die beiden Länder an, an der Denuklearisierung von Nordkorea arbeiten zu wollen. Seine Geheimdienste sehen die Sache offenbar etwas anders.

Laut NBC hat Nordkorea zwar die Tests von Raketen und Atombomben gestoppt. NBC hatte nach eigenen Angaben mit mehr als einem Dutzend Personen gesprochen, die mit der Einschätzung der US-Dienste vertraut seien. Der Geheimdienst CIA und das Außenministerium wollten sich nicht dazu äußern.

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