USA prüfen laut Medienbericht Truppenabzug aus Deutschland

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Neben Trumps allgemeiner Enttäuschung über Deutschlands Verteidigungsausgaben, die sich weit unter der Nato-Zielmarke von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung bewegen, nennt die "Washington Post" auch das angespannte persönliche Verhältnis zwischen Trump und Merkel als Grund für die Abzugserwägungen des US-Präsidenten.

Weltkrieg sind US-Soldaten in Deutschland stationiert. Bei den rund 35'000 Armeeangehörigen handelt sich um das grösste Kontingent ausserhalb der USA. Deutschland dient den USA auch als Basis und Drehkreuz für militärische Aktivitäten im Nahen Osten und Afrika. US-Präsident Trump habe die Idee bei einem Treffen mit Militärberatern erörtert.

Laut "Bild"-Zeitung sind die europäischen Nato-Mitglieder beunruhigt über den Vorgang".

Die "Washington Post" berichtet, dass bereits eine Pentagon-interne Studie zum Truppenabzug in Deutschland angefertigt worden sei.

Sprecher des Weißen Hauses und des Verteidigungsministeriums bestätigten der "Washington Post", dass das Pentagon eine entsprechende Analyse erstelle. Gleichzeitig erklärte er, die Stationierung von US-Truppen im Ausland werde regelmäßig überprüft sowie einer "Kosten-Nutzen-Rechnungen" unterzogen.

US-Präsident Donald Trump hatte die Nato allerdings in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert und unter anderem als "überflüssig" bezeichnet. Dieses bilaterale Abkommen werde bessere Konditionen enthalten, als die EU als Ganzes derzeit von den USA bekomme, sagte Trump nach diesen Angaben zu Macron. In einem Brief an acht europäische Nato-Mitglieder forderte er diese zu höheren Verteidigungsausgaben auf. Zuerst in seiner Heimatstadt Washington D.C., seit eineinhalb Jahren bei Minnesota United. Der 23-jährige Martin ist der einzige Athlet in den fünf grossen nordamerikanischen Sportarten, der sich zur Homosexualität bekennt.

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