Plagiatsvorwurf: Millionenklage gegen Ed Sheeran

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Nun soll er dafür bezahlen.

Ein bisschen Inspiration kann beim Songwriting sicher nicht schaden.

Superstar Ed Sheeran (27) wird verklagt - und das auf satte 100 Millionen Dollar (circa 86 426 700 Euro)! Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Gerichtsdokumente aus New York. Dabei geht es um Sheerans Song "Thinking Out Loud".

Ähnliche Plagiats-Vorwürfe gegen Sheeran brachten vor zwei Jahren übrigens schon die Erben des 2003 gestorbenen Edward Townsend vor, der "Let's Get It On" gemeinsam mit Gaye geschrieben hatte. Kläger ist demnach eine Firma namens Structured Asset Sales (SAS), die einen Anteil an den Urheberrechten des Gaye-Songs hält. Der Klageschrift zufolge soll Sheerans Song die gleiche Melodie, den gleichen Rhythmus, die gleichen Harmonien, das gleiche Schlagzeug, die selbe Basslinie, das gleiche Tempo und die Synkopierung wie der Gaye-Song haben. Der Soulsänger wurde 1984 von seinem eigenen Vater bei einem Streit getötet - einen Tag vor seinem 45. Geburtstag. Da "Thinking Out Loud" so erfolgreich war (2016 war der Song für einen Grammy nominiert), könnte es sein, dass der Superstar wirklich bis zu 100 Millionen Dollar zahlen muss. Vor einigen Jahren wurde Robin Thicke und Pharrell Williams vorgeworfen, ihr Song "Blurred Lines" sei von Gayes Lied "Got to Give it Up" abgekupfert. Allein auf Youtube hat der Song vom Erfolgsalbum "X" über 2,3 Milliarden Aufrufe.

Ob an den Vorwürfen diesmal etwas dran ist?

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