USA genehmigen mögliche Fusion von Disney und Fox

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Die US-Wettbewerbshüter haben einer Übernahme unter Auflagen zugestimmt, wie das Justizministerium mitteilte. Das US-Justizministerium genehmigte am Mittwoch die geplante Milliardenübernahme, die für die US-Unterhaltungslandschaft eine grundlegende Umwälzung bedeuten könnte.

Der US-Medienkonzern Disney hat im Bieterkampf um den Konkurrenten 21st Century Fox einen wichtigen Erfolg verbucht.

Grundsätzlich erlaubte das Ministerium die Übernahme, stellte aber die Bedingung, dass 22 regionale Sportsender von Fox verkauf werden müssen.

Durch die Entscheidung der Kartellwächter steigt der Druck auf den US-Kabelkonzern Comcast, der sich mit Disney einen Bieterkampf um die Fox-Anteile geliefert hatte. Dann war jedoch Comcast mit einem neuen Angebot dazwischen gefunkt. So soll sichergestellt werden, dass die Marktmacht bei einer Kombination mit Disneys Sportsender ESPN nicht zu groß wird. Nachdem zunächst Comcast sein Angebot auf 65 Milliarden Dollar (56 Milliarden Euro) hochgeschraubt und damit eine 52-Milliarden-Dollar-Offerte von Disney übertrumpft hatte, legte der Unterhaltungskonzern Mitte vergangener Woche nach und erhöhte sein Angebot auf 71,3 Milliarden Dollar. In Großbritannien stößt dies aber auf Bedenken der Wettbewerbshüter. Auch für Sky hat zudem Comcast ein Angebot vorgelegt.

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