Google Pay greift mit Commerzbank an: Sparkassen planen Gegenschlag Mobile Bezahlsysteme

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Mit der Volksbank und der Sparkasse sind zwei kundenstarke Unternehmen raus bei Google Pay, die wollen es mit ihren eigenen Lösungen versuchen, was sicher legitim ist.

Dafür ist Google Pay mit Googles anderen Diensten verknüpft, Zahlungen sind direkt im Chrome-Browser, YouTube Premium, im Play Store sowie über den Google Assistant möglich.

Alternativ geht man einfach zu einer Bank, die Google Pay unterstützen möchte. Doch zahlreiche beliebte Institute fehlen noch - darunter die Sparkassen.

Bereits in diesem Beitrag berichteten wir darüber, dass die Sparkasse selber vom Modell Google Pay zumindest zur Zeit nichts hält. Interessant ist dennoch, dass sich die Sparkasse pro Apple Pay ausspricht - und ich bin mir sicher, dass es bei der Volksbank ähnlich aussehen wird. Im August soll die Bezahl-App für 85 Prozent der Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Verfügung stehen, ab Dezember 2019 für alle Kunden, teilt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit. Damit können Sparkassen Kunden ihre Sparkassen-Card oder Sparkassen-Kreditkarte digital mit ihrem NFC-fähigen Android-Smartphone nutzen. Da der Dienst in Deutschland noch nicht gestartet ist, gibt man jedoch noch keine näheren Informationen heraus. Im Internet ist es dann auch egal, ob Nutzer eine Kreditkarte von einer der an Google Pay teilnehmenden Banken haben. Bisher kooperieren lediglich die Commerzbank, comdirect, N26 und Wirecard mit Google. Angekündigt sind zudem die Unterstützung durch die Landesbank Baden-Württemberg sowie das Fintech Revolut. Auch die Verknüpfung via PayPal ist dort möglich.

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