August 1969: Archäologen gruben Stätte von Woodstock-Festival in USA aus

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Eine Woche lang legten sie jene Felder frei, auf denen sich im August 1969 mehr als 500.000 Menschen im Namen von Frieden, freier Liebe und Musik versammelt hatten. Die Experten wollen mit den Ausgrabungen unter anderem die Lage der Bühne bestimmen, auf der Bands wie The Who oder die Künstler Jimi Hendrix oder Janis Joplin spielten. Im Herbst hatten Archäologen bereits Bereiche freigelegt, in den Verkäufer während des Festivals ihre Stände hatten.

Anlass der außergewöhnlichen Ausgrabung ist der 50. Geburtstag des legendären Musikfestivals.

Hundertausende pilgerten zu dem dreitägigen Musikfestival, das für viele zum Sinnbild der Hippiebewegung und einer ganzen Generation wurde. Von dem massenhaften Andrang waren sie überrascht und komplett überfordert; das konsequente Chaos auf dem Festival trug aber zu seinem Mythos noch bei. Das Festivalgelände steht im US-Register für historische Orte. Die Veranstalter hatten das Gelände, das sich etwa zwei Autostunden nördlich von New York befindet, bei einem Milchbauern gemietet. Vor einem Jahr wurde das 15 Hektar große Gelände bereits zum Kulturdenkmal erklärt. Bis dahin will das benachbarte Bethel Woods Center for the Arts das Gelände mit Pfaden aufbereiten, um die Geschichte von Woodstock nachzuerzählen.

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