Aschesäule über Vulkan auf Bali - Flughäfen geschlossen

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Aus Sicherheitsgründen schlossen die Behörden den internationalen Flughafen in der Inselhauptstadt Denpasar sowie zwei weitere nahe gelegene Flugplätze.

Die Schließung hatte sich angekündigt: Bereits am Donnerstag strich die Flughafenleitung 48 Flüge, etwa 8000 Passagiere blieben am Boden.

Ursprünglich waren am Freitag 446 geplante Flüge und damit Zehntausende Fluggäste betroffen, darunter auch mehr als 200 internationale Ankünfte und Abflüge. Die Ferieninsel Bali lockt jedes Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an. Sie schätzen das milde, tropisch-maritime Klima, die spektakulären Landschaften und Tauchspots, moderate Preise vor Ort und die freundliche Mentalität der Balinesen. Dort kommt es besonders oft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Indonesien ist die Region mit der stärksten vulkanischen Aktivität weltweit.

Wie lang so ein Ausbruch dauert, ist unberechenbar.

Gestrandete Reisende am Ngurah-Rai-Flughafen in Denpasar.

Der Vulkan Agung auf Bali ist wieder aktiv und bläst Aschewolken in die Luft.

In Not- und Extremfällen bleibt ansonsten nur das Ausweichen auf andere Flughäfen, die von der Aschefahne nicht beeinträchtigt werden. Die nächstliegenden Alternativen wären die Flughäfen Surabaya und Jakarta auf Balis Nachbarinsel Java, die per Fähre erreichbar ist.

Der Vulkan Agung, rund 75 Kilometer vom beliebten Ferienort Kuta entfernt, hatte zuvor grosse Rauch- und Aschewolken ausgestossen, die in 2000 Meter Höhe aufstiegen. Die Alarmstufe beließen die Behörden aber auf dem zweithöchsten Niveau.

Beim bisher letzten Ausbruch des Agung waren 1963 fast 1600 Menschen ums Leben gekommen.

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