Skurriles Interview zu Kim und Trump: Basketballer Rodman bricht in Tränen aus

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"Aber mit der Vereinbarung von Singapur haben US-Präsident Trump und Kim Jong Un einen ersten wichtigen Schritt auf dem Weg eines möglichen Friedensprozesses gemacht", sagte Dan Smith, Direktor des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri, in einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Trump sagte zu der Begegnung: "Wir hatten ein wirklich fantastisches Treffen, eine Menge Fortschritte". Nordkoreas Machthaber reagierte nicht auf mehrere zugerufene Fragen, ob er tatsächlich atomar abrüsten wolle. Trump habe diese Zusicherungen gegeben, nachdem er ein Ende der gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea zugesagt habe. Trump kündigte an, bald nach Pjöngjang zu reisen und den nordkoreanischen Machthaber in das Weisse Haus einzuladen. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er nicht. Trump hatte Kim mit einem eigens produzierten Video an die Möglichkeiten erinnert, die eine Öffnung Nordkoreas und eine friedliche Integration in die Weltgemeinschaft eröffnen können. "Mit seinem persönlichen Prestigebedürfnis nach einem historischen Ergebnis hat Trump die USA in eine Position der Schwäche manövriert", sagte Röttgen weiter. China schätze die von Trump und Kim getroffenen politischen Entscheidungen sehr und hoffe, dass es weitere Treffen zwischen den beiden geben wird. "Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren". Im Gegenzug garantieren die USA in dem am Dienstag von beiden unterzeichneten Gipfel-Dokument für die Sicherheit des weitgehend abgeschotteten Landes.

Trump fand das Treffen schon "großartig", bevor es überhaupt begonnen hatte: "Wir werden eine großartige Diskussion haben und, ich glaube, großartigen Erfolg".

Das konnte Trump natürlich nicht auf sich sitzen lassen: "Würde jemand von seinem verarmten und hungernden Regime ihn (den nordkoreanischen Führer Kim Jong Un) wissen lassen, dass ich auch einen Atomknopf habe, der aber viel grösser & mächtiger ist als seiner, und dass meiner funktioniert!" Die Welt werde große Veränderungen sehen, sagte er bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung.

Die Welt erlebte Politiktheater. Das hielt Trump allerdings nicht ein, was viele japanische Politiker überrumpelte.

Dieser Prozess wird etwa im Falle Irans von der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überwacht.

Aber er teilte auch mit: "Die IAEA wird die Verhandlungen beider Länder genau verfolgen, um die Ergebnisse des Gipfels zu implementieren". Die IAEA ist weltweit im Einsatz, um die ausschließlich friedliche Nutzung von Atomenergie zu überwachen.

Unter Tränen sagte der 57-Jährige am Dienstag in Singapur dem US-Sender CNN: "Heute ist ein großer Tag für alle, Singapur, Tokio, China".

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