Apple will Daten von App-Nutzern besser schützen

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Apple sei ein Wachstumsmotor für die europäische Wirtschaft, betonte der Konzern, der in einem milliardenschweren Steuerstreit mit der EU steckt. Man sei stolz darauf, ein "Wachstumsmotor für die Wirtschaft" zu sein, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Es dürfte auch für Apples App Store Review Team alles andere als einfach sein, die Millionen von Apps fortlaufend auf die Einhaltung der Regeln hin zu überprüfen. Ein Grund ist nach unserer Einschätzung, dass Apple eine Beeinträchtigung von Performance und Akkulaufzeit verhindern will: Eine App, aber auch eine per Apps ausgelieferte Werbung darf jetzt ausdrücklich keine "unrelated background processes, such as cryptocurrency mining" durchführen.

Der US-amerikanische IT-Riese Apple hat in den Richtlinien für Softwareentwickler Apps für sein Betriebssystem iOS verboten, die zum sogenannten Mining, dem "Schürfen" von Kryptowährungen, genutzt werden können.

Europäische App-Entwickler hätten im App Store seit dem Start 2008 mehr als 20 Milliarden Euro umgesetzt, hieß es auch. 92 Prozent des Umsatzes stamme aus dem Ausland, schreibt der iPhone-Hersteller. Am meisten Entwickler finden sich aktuell in Grossbritanien mit 291'000 Jobs, gefolgt von Deutschland mit 262'000 und Frankreich mit 220'000 Arbeitsplätzen.

Insgesamt hat Apple in Europa den Angaben zufolge 4300 Zulieferer mit 170 000 Beschäftigten und 22 000 eigene Mitarbeiter.

Deutschland hat mit 767 Unternehmen die höchste Dichte von Apple-Zulieferern in Europa. Ein Großteil davon dürfte auf Call-Center zum Kunden-Support sowie den Einzelhandel entfallen.

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