Eminem: Kritik wegen Soundeffekten

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Videos zeigen schreiende Menschen, die sich in Todesangst ducken. Ich hatte Spaß bei dem Eminem-Konzert, dann spielte er auf einmal sehr realistisch klingende Pistolengeräusche. Laut billboard.com soll Social-Media-Star Andrea Russett (7,8 Millionen Follower auf Twitter) Folgendes getwittert haben: "Einen Schuss-Sound-Effekt zu hören und zu sehen, wie sich die Menge instinktiv auf den Boden fallen lässt, ist nicht lustig, niedlich oder amüsant".

Eminem (45) muss gerade viel Kritik einstecken: Offenbar sind Festivalbesucher wegen einer Show des Rappers verängstigt und verärgert.

Nach dem Anschlag auf das Ariana-Grande-Konzert am 22. Mai 2017 in Manchester, bei dem 22 Menschen starben und mehr als 500 verletzt wurden, ist es verständlich, dass die Fans in Panik gerieten (hier mehr lesen).

Das ist die traurige Realität, in der wir leben. "Ich dachte sogar, es sei eine Bombe hochgegangen.", kommentiert ein User unter ein Bild von der Zuschauer-Masse.

Ein Sprecher des Rappers stellte jedoch gegenüber "billboard.com" klar: "Der Effekt, der von Eminem bei seinem Set beim Bonnaroo genutzt wurde, war eine pyrotechnische Erschütterung, die einen lauten Boom kreierte".

Andere Fans verteidigen den Eminem jedoch: "Ich kann verstehen, dass einige sich erschrocken haben. Er hat diesen Effekt - wie hundert andere Künstler - in seinen Live-Shows schon seit über zehn Jahren verwendet, inklusive von anderen US-Festivals, und das ohne Beschwerden".

Ansonsten machte Eminem in letzter Zeit vor allem mit Gerüchten um eine Liebesbeziehung mit Nicki Minaj auf sich aufmerksam, wie wir bereits berichtet haben.

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